Anlaufstellen bei psychischen Belastungen

Anlaufstellen bei psychischen Belastungen

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Wer hilft? Anlaufstellen bei psychischen Erkrankungen

Du befindest dich in einer schwierigen Situation oder jemand aus deinem Umfeld ist betroffen? Dann ist es wichtig zu wissen: Du musst nicht alleine damit umgehen. In Deutschland gibt es viele Anlaufstellen, die helfen, kostenlos, oft auch anonym.

Sofortige Hilfe – rund um die Uhr

Telefonseelsorge
Kostenlos, anonym, 24/7 erreichbar.
📞 0800 111 0111 oder 0800 111 0222
Auch per Mail und Chat: telefonseelsorge.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
📞 116 117 (auch psychiatrischer Bereitschaftsdienst)

Notfall
📞 112

Erste Schritte: Wen kannst du zuerst ansprechen?

Deinen Hausarzt oder Deine Hausärztin
Ein guter erster Schritt: Deine Hausärztin oder dein Hausarzt kennt deine Geschichte, kann körperliche Ursachen ausschließen und an Fachleute weiterverweisen.

Sozialpsychiatrischer Dienst
Kostenlos, beim Gesundheitsamt angesiedelt. Berät, vermittelt weiter und macht bei Bedarf auch Hausbesuche. Nicht nur für Betroffene – auch für Angehörige und das soziale Umfeld.

Beratungsstellen
Es gibt vielfältige Angebote: Familien-, Lebens-, Sucht- oder Krisenberatung. Meist kostenlos, auf Wunsch anonym.

Professionelle Behandlung

Psychotherapeut:in oder Psychiater:in
Für eine längerfristige Behandlung. Termine über die Kassenärztliche Vereinigung oder die Terminservicestelle: 📞 116 117

Psychotherapeutische Akutbehandlung
Wenn schnelle Hilfe nötig ist, aber kein stationärer Aufenthalt: Direkt nach einer psychotherapeutischen Sprechstunde können weitere Termine angeboten werden.

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)
Ambulantes Angebot einer psychiatrischen Klinik, besonders bei schwereren Erkrankungen wie Psychosen, Sucht oder Depressionen.

Stationäre oder teilstationäre Behandlung
Psychiatrische Kliniken und Tageskliniken, wenn ambulante Hilfe nicht ausreicht.

Spezifische Hotlines

AngebotNummerZeiten
Telefonseelsorge0800 111 0111 / 022224/7, kostenlos
Info-Telefon Depression0800 3344533Mo/Di/Do 13–17h, Mi/Fr 8:30–12:30h
Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche)116 111Mo–Sa 14–20h

Gemeinschaft & Selbsthilfe

Manchmal hilft der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Selbsthilfegruppen gibt es bundesweit, in manchen Beratungsstellen auch Peer-Beratung: Menschen, die selbst Erfahrung mit psychischen Erkrankungen haben und andere begleiten.

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